Reichen unregelmäßige 10 km Läufe in die Praxis aus, um eine Vervierfachung der Laufstrecke realistisch in vier Monaten „Restlaufzeit“ noch angehen zu können??

Zu den Fakten: 1992+ 1993 lief ich letztmals bei den Deutschen Ärztemarathonmeisterschaften in Duisburg. Ich war hoch motiviert,aber genauso enttäuscht nachdem ich bei 37 km bzw. das letzte mal bei 39 km aussteigen musste.

18 Jahre später wiege ich 18 kg mehr, zum Teil um die Hüften verteilt. Askese und Demut, soll heißen Geduld sind die wichtigsten „Läufer-Klosterregeln. Stattdessen bin ich ein Genießer geworden. Prosecco-Aperol (0.1 l =110 Kcal), Hefeweizenbier (0.1 l =52 kcal), Weiß- und Rotwein (0.1 l =70 bzw. 78 kcal) sind eine meiner Hauptenergielieferanten, besonders wenn der Abend naht. Doch so läuft man keinen Marathon. Also Umstellung auf alkoholfreies Bier ( 0.1 l = 20 kcal), wenn es dann seien muss, hochwertiges Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate damit mich bei der Gewichtsreduktion (Katabolismus) die Skelettmuskulatur nicht verlässt.

In der ersten Hardcorewoche gab die Waage langsam von 88.8 kg auf 85.2 kg ( Fettgehalt 20.3% / 18.8%) nach, wobei der Muskulaturgehalt (40.0 % / 41.1 %) unverändert blieb. Die Strandläufe auf Sylt waren ca. 15 km lang und ich bin einen 6er Schnitt pro Kilometer geschlichen.
Nächste Woche geht es weiter: „kurze“ Praxisläufe, jeweils 10 km lang, aber auch Krafttraining. Und die Umweltkarte der BVG meiden, stattdessen laufen, laufen, laufen…

Folgende Optimierungen gilt es noch dringend anzugehen:

Bis demnächst Bernhard M. Zahn